Depot-Update: GlaxoSmithKline mit hoher Dividende aufgestockt

8
GlaxoSmithKline Kursverlauf 3 Jahre

Letzte Woche habe ich dem britischen Pharma-Riesen GlaxoSmithKline aufgestockt. Das Unternehmen befindet sich bereits seit Februar 2013 in meinem Depot und hat sich seitdem auch ordentlich entwickelt. Der Aktienkurs ist um rund 13 Prozent gestiegen. Ebenfalls positive entwickelte sich die Dividende, welche um 5,5 % erhöht. Die aktuelle Dividenden-Rendite liegt bei rund 5 Prozent. Aus Chart-Sicht befindet sich GlaxoSmithKline gerade an einer langfristigen Unterstützungslinie, an der der Kurs seit einem halben Jahr immer wieder nach oben abdreht. Der Einstiegszeitpunkt zum Nachkaufen erscheint daher günstig.

Der Grund, warum ich GSK erhöhe und keinen weiteren Wert aufnehme, sind die hohen Bewertungen vieler Dividenden-starker Titel. Die meisten Werte wie Royal Dutch Shell oder Altria notieren derzeit auf höchstständen, während GlaxoSmithKline hingegen eher gegen den Trend läuft.

Da sich die Dividende historisch als relativ sicher gezeigt hat, erwarte ich hier zumindest beim aktuellen Kurs keine wesentlichen tieferen Notierungen. Zudem erwarte ich im zweiten Halbjahr eher Seitwärts-Kurse am Markt, bzw. leicht fallende Kurse. Da GSK schon niedrig notiert, denke ich, dass die Aktie weniger stark fallen wird als die gut gelaufenen Konkurrenten, wo die Aktionäre nun auf hohen Buchgewinnen sitzen.

GlaxoSmithKline Kursverlauf 3 Jahre

Neben GlaxoSmithKline habe ich zusätzlich eine Position im Autoversicherer Admiral Group aufgebaut, zu dem ich im nächsten Beitrag noch etwas mehr erzählen werde.

Ich habe die Gelegegenheit zudem genutzt und meine Depotübersicht aktualisiert.

8 KOMMENTARE

  1. Hallo Rico,
    du hälst GSK für unterbewertet und kaufst zu.
    Der Dividenden-Sammler hat gerade erst GSK verkauft weil er vom Wert nicht überzeugt ist. Gekauft hat er J&J. http://dividenden-sammler.de/5754/tausch-von-glaxosmithkline-johnson-johnson/

    Interessant wie doch eigentlich Gleichgesinnte darüber denken. Aber das ist Börse. Ich hab beide im Depot und J&J sogar schon deutlich länger.

    Mich würde aber interessieren, warum du GSK mit Werten aus anderen Branchen verleichst? Wählst du nicht den aus deiner Sicht besten Wert aus zum Beispiel drei Pharma Werten aus? Also ich würde GSK mit von mir aus Roche und J&J vergleichen. Mit Altria und RDS würde ich das nicht tun.

    Gruß
    Alex

    • Da hast du recht. GSK wird ja nicht mit Altria und RDS verglichen, weil das bei mir keine Alternativen sind, sondern diese beide Werte gehören für mich ebenfalls ins Depot. Die Frage ist nur, was man zuerst kauft 🙂

  2. Hallo Rico,

    interessant deine Gedanken zu dem Unternehmen.
    Ich habe mal die deutschen Indizes durchforstet und mir sind dabei ein paar günstige Werte aufgefallen. MunichRe, Allianz, Talanx, Hannover Rück werden alle mit einem KGV von unter 10 gehandelt. Gerade MunichRe mit einem KBV von etwas über eins und als eine Art deutscher Dividenden Aristokrat sollte doch mittel- bis langfristig etwas an Rendite bringen.

    Wäre da nicht was für dich dabei?

    Gruß

    Jan

    • Mir gefällt bei den deutschen Werten nicht, dass sie nur einmal im Jahr ausschütten. Wie hoch die Ausschüttung ist, erfährt man zudem immer erst kurz vorher. Zudem sind deine Werte alle Finanzdienstleister im weiteren Sinne. MuRü ist zudem schon gut gelaufen… Allianz gefällt mir auch, aber eher für eine Optionsstrategie

  3. Tja – vor 5 Tagen habe ich mir auch eine Position GSK zugelegt – klassischerweise kam 4 Tage später die Gewinnwarnung (und der 5%ige Verlust).

    Trotzdem denke ich GSK wird mir noch Freude bereiten. 😉

    • Ja, das ist in der Tat unglücklich. GlaxoSmithKline hat allerdings gerade erst wieder seine Quartasdividende ggü dem letzten Jahr um 5 Prozent erhöht (19 statt 18 Pence). Damit kann ich schon gut leben.

  4. Stimmt, allerdings gewinneinbruch um 1/4 – ob da die dividende beibehalten wird..

    Allerdings werde ich meine gsk wohl behalten und hoffen 😉

    • Hoffen ist keine gute Strategie. Wir können aber sagen, dass ein Gewinneinbruch eben immer noch ein Gewinn ist. Damit ist langfristig erstmal keine Gefahr programmiert. Wir müssen jetzt nur darauf achten, dass sich das Blatt auch wieder zum Besseren wendet.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT