Stellst du dir auch die Frage, wie es manche schaffen immer mehr Geld anzuhäufen, während sich andere sich scheinbar ihr Leben lang mit dem Kontostand um den Nullpunkt hangeln? Wie kann es sein, dass manche so erfolgreich sind? Welche Fehler kann man vermeiden, um auch selbst finanziell erfolgreich zu werden?Dafür gibt es drei wichtige Regeln, die zwar immer wieder genannt, aber nur selten wirklich durchdacht — geschweige denn gelebt werden. Ich möchte diese grundlegenden Regeln nachfolgend kurz aufgreifen und erklären. Zum Schluss verrate ich meine Gedanken zur Motivation. Der Umgang mit Geld ist nicht lästig sondern überaus motivierend!

Gib nur das Geld aus, das du auch besitzt

Wenn man langfristig ein Vermögen aufbauen will, kommt man um diese Grundregel nicht herum. So einfach sie klingen mag, so schwer ist sie umzusetzen. Gib nicht mehr Geld aus, als du besitzt!

Was ist der Hintergrund? Wer ständig mehr ausgibt, als er einnimmt, wird zwangsläufig irgendwann in Schwierigkeiten kommen. Auch geliehenes Geld muss irgendwann zurück gezahlt werden. Selbst, wenn man weiß, dass man nächsten Monat seine nächste Gehaltszahlung bekommen wird, sollte man vermeiden, das Geld schon vorher auszugeben. Der Monat ist lang und häufig kommen noch Ausgaben hinzu, mit denen man eigentlich gar nicht gerechnet hat. Damit bringt man sich selbst in die Situation, dass man plötzlich mehr Geld benötigt als zur Verfügung steht. Regel Nummer Eins ist dann gebrochen.

Zudem widerspricht dieses Verhalten grundsätzlich jeder Methode um Vermögen aufzubauen. Wer dauerhaft mehr Geld ausgibt, als er einnimmt, wird zwangsläufig arm bleiben. Also: Gib nicht mehr aus, als du hast!

Kredite so schnell wie es geht zurück zahlen

Okay, machen wir uns nichts vor. Nicht alle Investitionen kann man sich vorab ansparen. Das einfachste Beispiel ist das Auto, das man benötigt um zur Arbeit zu kommen. Nur wenige haben eine so große Summe abrufbar. Man muss sich das Geld für den Wagen also erst leihen.

Doch hier machen einige den nächsten Fehler. Zum Beispiel wird parallel Geld gespart. Doch für was? Natürlich muss man trotz Kredit auch andere Ausgaben abfedern können. Grundsätzlich gilt aber: Es sollte jeder freie Cent direkt in die Tilgung des Kredits gesteckt werden. Nur auf diese Weise reduziert man den Druck und schafft sich wieder Freiraum zum atmen. Bei einem niedrigeren Kredit fallen auch geringen Zinsen an, was ebenfalls wieder die Ausgaben reduziert.

Trotzdem sollte man aber auf keinen Fall den Fehler machen und die Rate zu hoch ansetzen. Wie schon vorher gesagt: Es können immer unerwartete Ausgaben anfallen. In diesem Moment muss man gerüstet sein, wenn nicht plötzlich das ganze Kartenhaus zusammenfallen soll. Also: Rückzahlung so viel wie möglich, aber auch nicht mehr als man vertragen kann!

Bezahle dich selbst zuerst

Zum Schluss kommen wir zu meiner Lieblingsregel. Bezahle dich selbst zuerst! Ist es nicht schön, sich am Monatsanfang erstmal ein eigenes kleines Gehalt zu zahlen? Eine Summe, die direkt gespart wird und Stück für Stück das eigene Vermögen anwachsen lässt?

Doch warum schon am Anfang des Monats? Man kann ja auch sparen, was am Ende des Monats übrig bleibt? Die Erfahrung lehrt hier das Gegenteil: Am Ende bleibt nie etwas übrig, wenn man nicht bewusst mit seinen Ausgaben umgeht. Es ist wie mit Terminen. Etwas vor der Frist fertig zu haben, ist häufig extrem schwer. Stattdessen wird jede Möglichkeit ausgenutzt und am Ende doch der Zeitrahmen vollständig aufgebraucht. Mit dem Geld ist es genauso.

Die wichtigste Stellschraube, die man drehen kann, ist also die Basis: Wer erstmal pauschal 10 Prozent weglegt und spart, verringert die Basis von der alle Ausgaben abfließen. Aufgebraucht wird das Geld wohl auch weiterhin. Es ist also wichtig, stets nach dem Gehaltseingang auch sofort die Sparrate wegzulegen — am besten auf ein separates Girokonto (Übersicht zu kostenlosen Girokonten). Aus den Augen, aus dem Sinn!

Mit der Zeit kann man diese Rate weiter erhöhen. So baust du dir zwangsläufig dein eigenes Vermögen auf.

Fazit – Motivation durch Freude!

Natürlich mögen die Regeln beim Lesen simpel klingen. Fakt ist: Sie sind es auch! Aber trotzdem zeigt sich die Mehrzahl der Menschen nicht in der Lage, sie einzuhalten. Kredite hat fast jeder. Gespart wird nur durch externen Zwang. Ist es nicht Ironie in sich, wenn man von einem teuren Versicherungsmantel zum Sparen gezwungen werden will? Erinnert mich immer an das Fitness-Studio. Der Schmerz der monatlichen Raten.

Das Problem: Auch an diesen Schmerz gewöhnt man sich und die Motivation durch Zwang nimmt ab. Ganz im Gegensatz zur Motivation durch Freude, wenn es Spaß macht, sein Vermögen wachsen zu sehen.

Mich persönlich motiviert nichts mehr als der Blick aufs Konto. Es ist fantastisch jeden Monat zu sehen, wie Geld durch Dividenden und passives Einkommen aufs Konto fließt, ohne, dass man dafür einen Finger rühren müsste. Mit jedem Monat wird dieser Betrag größer. Der Augenblick, wenn meine Ausgaben durch dieses Einkommen vollständig gedeckt werden — dieser Augenblick ist es, der mich jeden Monat zum Sparen motiviert!

Geld ist nicht wichtig genug, um sein Leben lang dafür zu arbeiten!

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