Warum arbeitest du? Weil es dir Spaß macht? Weil du gerade Lust dazu hast? Weil dich dein bester Freund um Hilfe gebeten hat? Oder doch, weil du das Geld benötigst? Oder arbeitest du etwa ohne Geld zu verdienen? Vielleicht machst du genau hier einen Fehler? Wenn du finanziell unabhängig werden willst, solltest du nämlich niemals für Geld arbeiten!

Arbeitskraft ist beschränkt. Geld nicht.

Wenn du für Geld arbeitest, wirst du niemals wirklich reich werden. Du kannst du sicherlich mit dem richtigen Beruf eine stattliche Menge an Geld verdienen. Aber dennoch: Solang du für Geld arbeitest, ist die Menge, die du verdienst, von deiner Arbeitskraft abhängig. Hörst du auf mit Arbeiten, verdienst du auch nichts mehr.

Geld sollte für dich arbeiten.

Wenn wir uns umschauen und auf die Reichen blicken, werden wir feststellen, dass darunter niemand ist, der durch reine Arbeit im klassischen Sinne eines Angestellten-Verhältnisses reich geworden ist. Wenn du für Geld arbeitest, machst du andere reich, aber nicht dich.

Zudem ist Arbeitseinkommen das teuerste Einkommen, dass es gibt. In Deutschland gehen rund 40 Prozent des Einkommens für Sozialleistungen, Versicherungen und Steuern verloren. Geld, dass dir nicht mehr für eigene Investitionen zur Verfügung steht. Dividenden-Einkommen wird dagegen nur mit maximal 30 Prozent versteuert, Sozialleistungen und Versicherungen werden hierfür nicht fällig. Zudem ist es eine Einkommensquelle, die auch dann fließt, wenn du selbst nicht mehr arbeitest. Darum wird sie auch als passives Einkommen bezeichnet.

Arbeit für Geld vernebelt die Sinne

Natürlich wirst du denken: „Ich brauche aber Geld, denn etwas zu Essen schenkt mir niemand!“ Natürlich hast du mit dieser Feststellung auch recht. Gleichzeitig stellst du dir aber mit dieser Feststellung auch die Frage, was passiert, wenn du NICHT mehr für Geld arbeiten kannst oder willst? Zumindest in Deutschland wird sich „irgend jemand“ schon um dich kümmern. Aber willst du das?

Wenn du auf Geld angewiesen bist, wirst du immer das tun, was andere von dir wollen, die dir Geld geben. Entweder freiwillig oder unter zwang. Aber du wirst niemals das tun können, was du selbst wirklich willst. Du wirst deine eigene wertvolle Zeit damit verbringen, die Wünsche anderer zu erfüllen anstatt deine eigenen. Du wirst früh aufstehen, den ganzen Tag arbeiten, abends ins Bett gehen und feststellen, dass du für DICH nichts erreicht hast. Du hast deine eigene wertvolle Energie dafür verbraucht, die Träume und Pläne anderer zu verwirklichen.

Wenn du nicht mehr für Geld arbeitest, hast du die Freiheit, dein Leben selbst zu gestalten. Selbst zu entscheiden, was du tun willst. Du hast die Zeit, die Welt selbst zu verändern. Solang du für Geld arbeitest, werden andere deine Welt gestalten. Geld ist die Droge, welche deine Gedanken vernebelt, die Droge, welche dich deine Träume vergessen lässt.

Arbeite nicht für Geld. Arbeite, um zu lernen. Arbeite, um essen auf dem Tisch zu haben und ein Dach über dem Kopf. Arbeite, um dich selbst weiter zu entwickeln. Arbeite, um deine Träume zu verwirklichen. Arbeite um die Welt zu verändern.

8 KOMMENTARE

  1. Ich finde Deine Seite sehr informativ. Besonders was Du über das DKB-Konto sagst, kann ich nur bestätigen. Vielleicht wäre noch zu ergänzen, dass auch Deutsche, die im Ausland, so wie ich, leben, vom Ausland aus ein Konto eröffnen können.
    Und da habe ich dazu eine Frage: DKB ist ,meines Wissens, die einzige Bank die Auslandsdeutsche aufnimmt. Hast Du vielleicht Hinweise welche andere deusche Banken diesen Serevice anbieten? Deine Bankenvergleiche etc. sind deshalb für mich kaum nutzbar, da alle Postindent voraussetzen.
    Oder gibt es vielleicht andere Wege wie man an europäische Bankkonten kommen kann?

    Gruß
    Roland

    • Wir haben aktuell den Fall für ein Geschäftskonto der Commerzbank. Dort ist der Prozess aus dem Ausland auch sehr aufwändig. Für Privatkunden sehe ich da tatsächlich keinen wirklich einfachen weg. Eventuell kann aber die Identifikation auch über die deutschen Botschaften erfolgen. In vielen Ländern gibt es zudem auch im Ausland die deutsche Post. Eventuell kann man da was machen? Bei Direktbanken wird das aber sicher schwer, weil sie davon leben, möglichst einfache und standardisierte Prozesse zu haben. Da sind teure Ausnahmen nicht gern sehen.

  2. Für Geld zu arbeiten – das kann ja jeder ! Meine Arbeit ist gesellschaftlich so wichtig das ich sie ehrenamtlich ohne einen Lohn erledige. Und das mit rießigen Freunde!

  3. Hallo Rico,

    Zitat:
    „Arbeite nicht für Geld. Arbeite, um zu lernen. Arbeite, um essen auf dem Tisch zu haben und ein Dach über dem Kopf. Arbeite, um dich selbst weiter zu entwickeln. Arbeite, um deine Träume zu verwirklichen. Arbeite um die Welt zu verändern.“

    Besser hätte ich es auch nicht formulieren können! Spitzen Seite, werde Dich in meine Browser Links hinzufügen.

    Gruß
    Marco

  4. Hallo Rico,

    das ist ja hochphilosophisch hier! Das sagten ja bereits ältere Dichter, dass der Drang nach Geld uns nicht frei macht, sondern versklavt. Ich denke, dass die wenigstens von uns aber aus diesem zugzwang rauskommen werden. Denn – wie du auch geschrieben hast – jeder braucht Geld zum Leben. Und seien wir mal ehrlich: wer würde von uns ein hohes Risiko eingehen bei dem man sein jetziges Niveau an Lebenshaltung verlieren kann? Und glaube nur durch Mut kann man so einen großen Batzen an Geld machen, dass man finanziell ein wenig Luft hat und dieses Geld kann dann investiert werden und für einen arbeiten. Dann wird man nebenbei reicher und unabhängiger von den ursprünglichen Einnahmequellen und damit freier. Aber halt alles in der Theorie 😉

    Viele Grüße

    Christoph

    • Da hast du schon recht. Mut und die Bereitschaft anders zu denken sind hier wohl die entscheidenden Faktoren. Ich kenne viele, die nichts anderes kennen als Zeit gegen Geld zu tauschen. Das ist eben auch am einfachsten…

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