Gestern wurde mein Verkaufslimit für Gilead Sciences ausgelöst. Die halbe Position wurde der Anlage-Strategie folgend zum Kurs von 56 Euro verkauft, nachdem ich die Papiere 2007 für 27 Euro ins Depot gelegt hatte. Die andere Hälfte bleibt weiterhin in meinem Aktienbestand.

Damit hat nach fast 8 Jahren an der Börse meine erste Position die 100 Prozent Kursgewinn erreicht. Der Weg war nicht leicht und ich habe mit der Lehmann-Pleite und vielen weiteren Krisen auch viele Kursverluste miterleben dürfen. Dennoch bin ich nun auch froh über das Ergebnis.

Meine Strategie

Warum habe ich nur 50 Prozent der Position verkauft und nicht alles? Der Grund ist, dass auf diese Weise meinen eigenen Einsatz aus dem Spiel genommen habe. Ich habe jetzt faktisch nur noch „fremdes“ Geld (also die Kursgewinne) investiert. Mein eigenes Kapital steht für neue Investitionen zur Verfügung.

Ausgelöst wurde der Verkauf über eine limitierte Verkaufsorder mit dem Zeitraum „Ultimo + 1“, die ich aufgegeben habe, als der Kurs sich in die Nähe meines Zielwertes entwickelt hatte. Der Grund für diese Methode ist, dass ich darüber auch kurzfristige Tagesschwankungen zum Zielkurs schon hätte ausnutzen können. Im Nachhinein wäre am Verkaufstag auch ein Kurs jenseits der 58 Euro möglich gewesen…

Damit folge ich meiner Anlagestrategie, die genau zwei reguläre Verkaufszeitpunkte vorsieht: Bei einem Kursgewinn von 100 Prozent oder bei einem Kursverlust von 50 Prozent. Natürlich sind die Zahlen nicht in Stein gemeiselt, aber sie geben zumindest eine klare Handlungsstrategie für mich selbst vor, an die ich mich im Zweifel halten kann.

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