Der Tabak-Riese Altria hat seine Dividende für das dritte Quartal um 8,3 Prozent auf 2,08 USD angehoben. Damit zahlt der Dividenden-Aristokrat eine Quartalsdividende von 0,52 USD gegenüber 0,48 USD zuvor. Die Dividenden-Rendite beim aktuellen Kurs von 42,50 USD beträgt 4,89 % brutto. Der Ex-Dividenden-Termin ist am 11. September mit Zahltag 10. Oktober.

Meine eigene „Yield on Cost“ seit Kaufzeitpunkt August 2012 zum Kurs von knapp 35 USD beträgt damit im Moment 5,9 Prozent. Eine Übersicht über meine gehaltenen Positionen aktualisiere ich regelmäßig in meinem Aktiendepot. Gleichzeitig habe ich meinen Einstandskurs jedoch durch den Verkauf von Put-Optionen weiter reduziert.

Derzeit habe ich Put-Optionen mit Strike 42 USD mit einer Prämie von 0,60 USD verkauft, die im September auslaufen. Am 15. August waren meine letzten Optionen für 0,50 USD bereits wertlos verfallen. Damit konnte ich in einem Monat 0,50 USD je veroptionierter Aktie einnehmen, was aufs Jahr betrachtet einer zusätzlichen Rendite von 14,2 % entspricht.

Wie bereits angekündigt, werde ich über die sogenannte Naked-Put-Strategie noch einen gesonderten Artikel veröffentlichen.

Quelle Titelbild: Altria Press Media

4 KOMMENTARE

  1. Hallo Rico,

    ich hoffe du kannst in Zukunft etwas öfter über das Verkaufen von Optionen schreiben. Es scheint dort einen mathematischen Vorteil zu geben den man als Verkäufer hat. „Karen the Supertrader“ von tastytrade.com, stillhalterfund.de und du haben mich ganz neugierig gemacht. Leider kann man bei Wikifolio nach meinem Kenntnisstand keine Optionen handeln. Aber privat würde ich da gerne etwas machen. Deshalb schonmal danke für deine bisherigen Beiträge.

    Gruß

    Jan

    • Habe mir Karen mal angesehen, die kannte ich noch gar nicht. Interessant, aber ich glaube das ist schon eine Ausnahme. Bei Wikifolio ist allgemein die Auswahl sehr gering, ich kann dort nichtmal mein eigenes Aktien-Depot richtig abbilden. Mehr Artikel zum Thema Optionen sind auf jeden Fall geplant! So leicht wie es mit Optionen klingt ist es aber auf jeden Fall nicht, mir hat ein falscher Trad den halben Jahresgewinn aufgefressen, da muss ich noch optimieren. Bei Aktien passiert sowas eher selten 🙂

      • Hallo,

        bei Karen finde ich faszinierend wie logisch das klingt. Sie verkauft immer Optionen auf beiden Seiten auf Indizes ab einer Standardabweichung von 2. Mit diesem Polster sackt sie die Prämie ein und rollt dann einige Tage vor Monatsende auf den nächsten Kontrakt. So macht sie immer weiter und es fliesst stetig Geld. Bei Aktien haben ihr Gewinnwarnungen das Genick gebrochen, deshalb macht sie nur noch Indizes. Sie braucht vor Allem Volatilität da dadurch schön großer Zeitwert und Prämie.
        Mir juckt es echt in den Fingern zumal man nirgendwo in der Presse was liest davon was ja eher ein Gutes Zeichen ist. Warren Buffett hat ja auch 1993 Coca Cola Aktien durch verkaufen von Optionen billig gekauft wenn ich das richtig gelesen habe. Da muss doch irgendwas Gutes dran sein an den Optionen.

        Gruß

        Jan

      • Das Problem ist, dass die Prämien bei so großen Abständen minimal sind. Da mögen die Erträge zwar „sicher“ sein, aber ein Ausreißer oder Fehler kostet dich dann schnell deinen Kopf. Warren Buffet arbeitet tatsächlich oft mit Naked Puts und hat sich damit ja auch in der Krise 2009 zusätzliches Geld gesichert. Ich kenne zwei Geschichten: Coca Cola und die Burlington Northern Santa Fe, bei denen er sich über Puts eingekauft hat.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here