Ich habe neben meinem Aktiendepot bei der DAB Bank ein weiteres Depot bei CapTrader* eröffnet. Der Broker ist ein Reseller von Interactive Brokers und bietet sehr günstige Konditionen beim Handel mit Wertpapieren weltweit. So können US-Aktien in New York ab 2 US-Dollar gehandelt werden, Aktien in Frankfurt können ab 4 Euro erworben werden. Ich nutze CapTrader nicht nur wegen den geringen Transaktionskosten sondern vor allem wegen der Möglichkeit dort auch sehr günstig Optionen und Futures handeln zu können. Bei der DAB Bank können Optionen nur telefonisch gehandelt werden, doch die Gebühren sind mit 16,50 Euro für ein Kontrakt extrem teuer. Bei Captrader kostet die gleiche Transaktion nur 2 Euro.

Die Depot-Eröffnung lief extrem einfach. Das Formular zur Eröffnung einfach online ausfüllen, Personalausweises und Nachweis über den Wohnsitz einscannen. Anschließend online absenden und wenige Tage später landeten die Unterlagen mit dem Depot-Zugang im Email-Postfach. Zum Handeln müssen auf auf das Depot mindestens 5.000 Euro überwiesen oder in Aktien übertragen werden.

In den nächsten Wochen werde ich zu CapTrader ausführlicher berichten und meine Erfahrungen schildern. Bisher habe ich erfolgreiche erste Optionen verkauft und taste mich damit an ein vollkommen neues Feld des Investierens heran. Ich habe bereits zu Beginn des Jahres mit den Anpassungen meines Depots angekündigt, dass ich hier einige Veränderungen plane.

Einen ersten Eindruck über den Nutzen von Derivaten habe ich bereits in den Artikeln über Call-Optionsscheine und Put-Optionsscheine vermittelt. Wer jedoch wirklich die Vorteile von Derivaten nutzen möchte, kommt über kurz oder lang um Optionen nicht herum.

Rate ich mit meinem Zugang zu CapTrader jetzt von der DAB Bank ab? Nein! Die DAB Bank bietet für den klassischen Aktienhandel noch immer sehr gute Konditionen. An deutschen Börsen ist die Direktbank sogar auf ähnlichem Niveau wie CapTrader, was auch der Broker-Vergleich noch einmal klar stellt. Zudem gibt es im Gegensatz zu CapTrader auch keine Mindestdepoteinlage. Nur, wer wirklich den nächsten Schritt gehen möchte und mit Optionen oder Futures günstig handeln möchte, sollte sich CapTrader einmal ansehen.

9 KOMMENTARE

  1. Willst du selber in Futures investieren oder erwähnst du es nur so am Rande?

    Futures halte ich für extrem gefährlich wegen der Nachschusspflicht. Bei Optionen weiss ich wenigstens, dass ich maximal 100 Prozent verlieren kann.

    • Nein, an Futures wage ich mich noch nicht. Im Moment arbeite ich stärker mit Optionen. Das eröffnet schon ausreichend neue Möglichkeiten zum Geldverdienen. Vor allem als Stillhalter.

      • Ich zocke derzeit mit einer Silberoption (Call, Basispreis 25 Dollar), die bis Juni 2016 läuft.

        Wenn die Spekulation nicht aufgeht, bin ich genau 260 Euro ärmer…

        In den USA können Privatinvestoren selber Optionen verkaufen, wenn ich mich nicht irre, z.B. „covered calls“. Das halte ich für sehr interessant, kenne aber keinen deutschen Broker, wo das möglich ist.

      • Deswegen bin ich ja bei CapTrader. Dort kann man Optionen kaufen und verkaufen. Du sprichst sicher von Optionsscheinen? 🙂

  2. Hallo Rico,

    ich denke Du solltest auch mal etwas tiefergehend gerade beim VERKAUF von PUT und CALL Optionen auf das Risiko eingehen. Denn wenn Du nämlich Call und Puts kaufst ist das Risiko auf 100% Verlust limitiert.

    Beim VERKAUF von selbigen sieht das nämlich etwas anders aus. Oder irre ich?

    Gruß René

    • Natürlich hast du Recht, dass dieses Thema wichtig ist. Deshalb habe ich auch den Artikel zur Nachschusspflicht geschrieben, der das Risiko von Optionen beleuchtet (Was bedeutet Nachschusspflicht?).

      Grundsätzlich ist das Risiko nicht höher als bei Aktien, wenn man begreift, dass man zu Beginn nur einen Teil der Investitionssumme aufbringen muss. Dass der Rest irgendwann einmal abgefordert werden könnte, sollte natürlich vorher jedem Bewusst sein.

    • Das ist mir nicht bekannt. Macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn. Beim Video-Ident halte ich meinen Perso auch in die Kamera. Das könnte man auch schon als Scannen bezeichnen 😉

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