Depot-Update: Alle Aktien verkauft

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Eine ganze Weile gab es kein Update mehr zu den Positionen in meinem Depot. Dies rührt schlicht daher, dass ich seit langer Zeit keine Positionen mehr aufgebaut habe. Ich habe mich die letzten Wochen nun dazu entschieden, meine gesamten Aktienbestände abzubauen und das freigewordene Kapital für den Optionshandel zu nutzen.

Warum habe ich alle Aktien verkauft?

Ursprünglich begann ich das Depot damals, um mir ein passives Einkommen aus Dividenden aufzubauen. Mit diesem Ziel wählte ich auch die Aktien aus.

Jedoch stellte ich in meinem Artikel über die Dividendenstrategie schon einen wesentlichen Nachteil der Strategie diskutiert: Die Steuern auf die Erträge werden immer sofort fällig und müssen dem investierten Kapital vorzeitig entnommen werden.

Neben diesem Nachteil schob sich ein weiterer Punkt immer klarer in den Vordergrund: Ich möchte nicht 10 oder 20 Jahre warten, bis mein Dividendeneinkommen endlich groß genug ist, um überhaupt einen spürbaren Teil meiner Ausgaben zu tragen. Selbst bei moderaten 2.000 Euro im Monat und einer Dividendenrendite von 5 % müsste das Vermögen 480.000 Euro betragen. Wenn ich Steuern und andere Faktoren berücksichtigen würde, wäre der Betrag noch höher.

Fakt ist:

  • 9 % erwartete Rendite pro Jahr sind mir zu wenig.
  • 20 Jahre zum Ansparen sind mir zu lang.

Also suchte ich nach Wegen, wie sich dieser Prozess steigern lässt. Ich erinnere mich immer noch den Inhalt des Buches Millionaire Fastlane, das ich schon 2013 gelesen habe. Die Erkenntnis, dass man auf dem normalen Weg niemals schneller vorwärts kommen wird als die Masse, hat sich bis heute eingebrannt. Wenn ich schneller Vermögen bilden möchte als die Masse, kann ich nicht das Gleiche tun wie die Masse.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt:

Aktien werden derzeit von allen Seiten gesucht. Jeder, der nach Rendite sucht, landet bei Immobilien oder bei Aktien. Die Bewertungen sind abenteuerlich. Ich bin damals bei Altria mit einer Dividendenrendite von über 5 % eingestiegen. Derzeit bekommt man gerade mal 3 %. Das ist bei vielen Dividendentiteln ähnlich. Ich frage mich: Wie lang soll das so noch gehen?

Was passiert mit dem freien Kapital?

Ich werde das Kapital direkt am Terminmarkt nutzen und dort meinen Optionshandel ausbauen. Dies bringt mir mehrere Vorteile: Optionen erlauben mir deutlich mehr Kontrolle über Ertrag, Risiko und Cash Flow. Gleichzeitig kann ich mit weniger Eigenkapital mehr Geld bewegen und habe damit einen besseren Hebel. Dadurch sind höhere Renditen bei gleichem Risiko möglich.

Aktien kommen in Zukunft nur noch als Sicherheit ins Spiel — um das Geld nicht unverzinst auf dem Konto liegen zu lassen.

Langfristiger Vermögensaufbau ist nicht zielführend

Noch immer lese ich bei vielen Blogger-Kollegen die gleiche Geschichte vom langfristigen Vermögensaufbau. Man wolle nicht „das schnelle Geld“ sondern lieber langsam und nachhaltig Vermögen bilden.

Grundsätzlich ist gegen einen nachhaltigen Vermögensaufbau auch nichts einzuwenden — aber wer hat behauptet, dass nachhaltig automatisch auch langsam sein muss? Auch dieses Missverständnis zwischen „langfristiges Investieren oder schnell reich werden“ habe ich früher schon einmal diskutiert.

Als ich begonnen habe, mich mit dem Kapitalmarkt zu beschäftigen, hatten mich die Zinsspielereien sofort in ihren Bann gezogen. Wieviel Geld lässt sich bilden, wenn man 30 Jahre regelmäßig investiert?

Was ich damals nicht erkannt habe: Mein Problem ist nicht der Zins oder das Geld sondern die Zeit!

Deswegen ist es für mich auch keine Alternative mehr, auf langfrisig steigende Märkte zu hoffen. Das Risiko-Rendite-Verhältnis ist mir einfach zu schlecht. Oder wer möchte behaupten, dass es in Ordnung ist, 50-80 Prozent seines Kapitals zu riskieren, um langfristige Wachstumsraten von 9-10 Prozent dafür zu erhalten?

Mir erscheint das einfach nicht mehr sinnvoll.

30 KOMMENTARE

  1. Hallo Rico, gehe beim Handel mit Optionen keine zu hohen Risiken ein und halte dich immer an das Ausstiegsszenario.

    Das Problem beim Verkauf von Optionen ist dass der mögliche Gewinn limitiert ist, der Verlust aber viel höher sein kann wenn man nicht diszipliniert aussteigt. Durch die hohe Trefferqoute kann man da leicht zu sorglos werden.

    Viel Erfolg.

    • Hi Lutz, du hast recht, ich habe ein sehr strenges Risiko-Management. Die gesamte Strategie basiert darauf, die Risiken zu steuern. Die Gewinne kommen erst an zweiter Stelle. Über die Trefferquote sollte man sich tatsächlich nicht täuschen lassen — meine „falschen“ Treffer mit Verlust waren am Anfang immer sehr teuer, deswegen habe ich viel Energie daran gesetzt dieses Problem in den Griff zu bekommen.

  2. Moin Rico,
    oh, oh, das hoert sich immer extremistischer an bei Dir… und erinnert mich an meine Sturm-und-Drang/mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Phase, als ich versuchte mit ClickOptions, TurboBear/Long, CfDs abzukuerzen …
    und jetzt bin ich stink-langweiliger ETF-Hengst geworden …
    Hoffentlich verlierst du nicht soviel Geld mit Optionen, wie ich damals mit den „schnell-reich/schnell-arm-Produkten“…
    aber irgendwann (alle 5-10 Jahre?) geht’s entweder scharf nach oben und dann sofort wieder runter (damals VW) oder umgekehrt (Dotcom-Blase, Finanzkrise), jedenfalls trickst dich „der Markt“ genau so aus, dass alle deine Gewinne dahin sind oder schlimmer …
    Sonst waere es ja auch zu einfach und jeder koennte den „Stein-der-Weisen“ finden.
    Trotzdem viel Glueck! Immerhin bist du ja nicht „jeder“ 🙂 LG Joerg

    • Hi Joerg, aus meiner Sturm-und-Drang-Zeit bin ich lange raus. Der Handel hat auch nichts mit den von dir genannten Produkten zu tun. So defensiv wie jetzt war ich noch nie unterwegs. Ich rate auch grundsätzlich von jeder Art von Optionsscheinen, Zertifikaten oder CFDs ab. Diese handle ich auch nicht! (Siehe Unterschied zwischen Optionen und Optionsscheinen)

      ETFs sind halt langweilig und „sicher“, aber wie im Artikel beschrieben helfen sie mir nichts — ich erreiche damit einfach nicht mein Ziel.

  3. Hallo Rico,
    das war sicher nicht die dümmste Entscheidung. Ich betreibe eine Art Kombination aus beidem Aktien+Optionen, das ergänzt sich ganz gut. Covered short put z.B. da ist das Risiko nur nach oben gegeben.
    Könntest Du die Verwendung vom Risk Navigator mal genauer erklären? Danke!

    • Hallo Jürgen, ich werde zum Risknavigator mal etwas vorbereiten! Mit Short Puts in jeglicher Form bin ich persönlich aber mittlerweile sehr vorsichtig…

  4. Hallo Rico,

    im Prinzip hast du recht, es kommt auf die Zielsetzung und persönliche Neigung an.

    Um relativ schnell eine hohe Summe zu erwirtschaften, ist der Dividendenweg nicht unbedingt geeignet. Und Zeit spielt eine extreme Rolle. Nun bin ich ein langweiliger Dividendeninvestor. Bei mir schaut die Rente schon um die Ecke, daher habe ich eben in Dividenden umgeschichtet. Das Erreichte bewahren. Die Psychologie spielt auch eine Rolle. Mit 50k Optionen schreiben ist etwas anderes als mit 500k oder 1 Mio. Die Belastung kann da extrem werden, wenn man einen Drawdown von 30 % hinnehmen muss, wenn 100k oder 200k futsch sind.

    Ich habe noch mein CFD-Konto, hier kann man sehr gut Rohstoffe handeln und auch bequem short gehen. Das ist aber nur Spielerei mit wenigen tausend Euro.

    Viel Erfolg weiterhin.

    • Hi Alexander, einen Draw Down von 30 Prozent möchte ich auch nicht mehr erleben. Deswegen bin ich ja auch Aktien raus. Da kann ich diese Größe viel besser steuern und auch im Fall sinkender Kurse defensiv handeln. Das war auch die Grundvoraussetzung für meinen Schritt. Ich habe ja jetzt viele Jahre am Dividendendepot festgehalten, aber gerade mit dem allgemeinen Dividenden-Hype sind die Werte alle sinnlos teuer. Da ist das Risiko viel zu hoch.

  5. Hallo Rico,

    gute Entscheidung👍 Bald haben wir sie alle😂
    Mein Dividendendepot hab ich auch fast aufgelöst.
    Handele Optionen nur auf Aktien/Dividendenwerte,
    die ich eh kaufen würde, …..von daher, kein Stress😉

    Fühle mich sehr wohl dabei und kommt auch gut was rum.
    Halte es auch „keep it simple“, nutze eigentlich nur shortPuts und coveredCalls.

    Bleibe so auch recht liquide um im Falle eines Crashs/Korrektur bestimmte Werte günstig zu kaufen😃

    Langfristig und mit steigendem Depot müssen natürlich Dividendenwerte drin sein um einen gewissen festen und stetigen Cashflow zu generieren😉

    50-75k (in Cash + entsprechender Margin) müssen immer mindestens für Optionen frei sein.

    Wünsch dir viel Glück und Erfolg

    Gruß Chris

    • Hi Chris, ich glaube auch, dass man um Dividendenwerte nicht herum kommt, wenn das Depot erstmal die notwendige Größe erreicht hat. Bis dahin führt meiner Meinung nach an Optionen kein Weg vorbei. Nur mit Short Puts zu handeln, wäre mir aber zu riskant, weil du dann gerade in den Abwärtsmärkten mit gefangen bist — und das ist mir persönlich sehr unangenehm.

  6. Hi Rico,
    ist eine gute Entscheidung auf Optionen zu wechseln! Optionen muessen’s aber sein, nicht ETF’s oder
    gar von Banken ausgegebene Optionsscheine. Die Geldhaeuser beeinflussen Ihre selbst ausgegebenen
    Papiere auf die eine oder andere Art. Optionen werden direkt an der Börse gehandelt soviel ich weiss.
    Ich habe Immobilien die teilweise vermietet werden und da kommt jeden Monat Geld rein.
    Einen Teil will ich auch mit Optionen investieren. Waere interessant zu hoeren wie deine Strategie ist.
    Ratgeber in Sachen Optionen gibt’s ja zahlreiche fuer teures Geld.

    • Du hast recht, Optionsscheine sind etwas anderes und auf keinen Fall mit Optionen gleichzusetzen! Immobilien finde ich auch spannend, machen aber für mich nicht so viel Sinn (kenne mich bei Optionen einfach besser aus).

      Ich handle mehrere Strategien, die überwiegend marktneutral aufgebaut sind — sowohl in klassischen Aktienmärkten als auch in einigen Rohstoffmärkten. Das im Detail zu erklären, würde hier aber zu weit führen!

  7. Ich kann die Intention verstehen, aber ich halte es nicht für den richtigen Weg. Trotzdem bin ich gespannt, wo es dich hinführt. Es wird interessant sein zu lesen und ich hoffe ich kann mir das ein oder andere abschauen.

    Viel Glück!

    • Hi Ingo, wir alle verfolgen unterschiedliche Wege. Vor ein paar Jahren hätte ich meinen aktuellen Weg auch noch nicht als zielführend erkannt — da fehlte mir schlicht das Wissen. Mit dem Wissen braucht es dann noch Erfahrung und erst dann wird es Zeit für die Entscheidung des Weges. Bis dahin muss man den Weg gehen, den man am sinnvollsten hält!

      Ich drücke dir auch die Daumen, dass du gut vorwärts kommst. Wir können nur beide voneinander lernen 🙂

  8. Hi Rico,
    spannende Entscheidung!
    Mir persönlich gefällt die Kombination aus Dividendenstrategie und Optionshandel besser, da Dividenden für mich einer der wenigen, wirklich passiven Einkommensströme für mich sind. Mein Fokus liegt aber auch hauptsächlich bei den Stillhaltergeschäften, die ein deutlich höheres Potential bieten. Zudem läuft da auch schon spürbar mehr mit weniger Kapital als mit Dividenden.

    Ich wünsche dir mit deinem Weg viel Erfolg. Ich bin mir sicher, dass du mit deinem Werdegang sicherlich weißt was du tust. Bitte berichte weiter über den Fortschritt – interessiert mich brennend!

    Gruß,
    Emanuel

    • Hi Emanuel, natürlich sind nur Dividenden passives Einkommen, aber dafür ist die erzielbare Rendite deutlich geringer. Warum soll ich mein Geld für eine geringere Rendite „passiv“ arbeiten lassen, wenn ich es aktiv mit höherer Rendite anlegen kann? Wenn die Basis groß genug ist, dass mir das passive „reicht“, dann schichte ich auf jeden Fall auch etwas um. Bis dahin muss aber jeder Cent seinen maximalen Wertbeitrag leisten!

  9. Gutes Timing! Nach vielen Jahren steigender Börsen ist das Risiko drastischer Rückschläge, die mit Optionen gehebelt zuschlagen, fast vernachlässigbar. Die Börsen kennen ja nur noch die Richtung aufwärts.
    Klingt für mich nach einem sicheren Weg zum Millionär – sofern man als Milliardär startet.

    In dem Sinn: Viel Erfolg. Aber prüfe dich, ob du grosse Verluste bis hin zum Totalverlust mental gut verkraftest. Du wechselst gerade von einer risikoreduzierten zu einer hochriskanten Anlagestrategie.

    • Hi Roger, woraus leitest du ab, dass ich auf steigende Kurse spekuliere? Wie gesagt, meine Aktien habe ich verkauft… Was lässt dich zudem annehmen, dass meine aktuelle Strategie hochriskant ist?

  10. oh Gott, hilfe der Optionstrend schlägt um sich. Jeder möchte jetzt schnell Millionär werden. 9-10 % p.a. (!!!!) sind zu wenig. Ganz schön naiv. Natürlich nur Short Puts usw. viel Spass wenn dir mal alle Titel aufeinmal eingebucht werden, Verlust ist Verlust, egal ob ich die Aktien wollte oder nicht.

    • Hi Vola, ich handle praktisch keine Short Puts, finde diesen Ansatz auch nicht besonders attraktiv. Schön, dass wir da gleicher Meinung sind 🙂

      • Ich wünsche dir viel Glück, wie schon andere hier geschrieben haben: aufpassen und Risiken begrenzen, der Zeitaufwand wird definitiv steigen im Gegensatz zu einer plain vanilla Dividend Growth Strategie.

  11. Hallo Rico,
    Du möchtest nicht 10 oder 20 Jahre warten?
    Da fällt mir zwangsläufig André Kostolany ein:
    „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie man schnell reich wird; ich kann Ihnen aber sagen, wie man schnell arm wird: indem man nämlich versucht, schnell reich zu werden.“

    • Ich habe diese Warnung im Kopf. Aber willst du damit sagen, man sollte sich davon verabschieden und lieber gleich aufgeben? Am Ende kommt es auf die Methode an, meinst du nicht? Ansonsten fällt mir ein passender Spruch dazu ein, der deutlich älter als Kostolany ist: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

      • Hallo Rico,
        nein, aufgeben soll man nicht. Aber es auch nicht mit der Brechstange versuchen. Der Zinseszins braucht nun mal leider Dekaden, um seine Wirkung zu entfalten. Der Mensch ist ein ungeduldiges Wesen, ich verstehe Dich durchaus. Aber es gibt leider keine Abkürzungen.

      • Bevor damals die Eisenbahn erfunden wurde, haben die Menschen auch gedacht, dass es normal ist, dass man eine Tagesreise zum Nachbarort braucht. Später haben Sie gedacht, es ist zu gefährlich sich mit mehr als 15 km/h fortzubewegen. Später hat man gedacht, dass es unmöglich ist zu fliegen… Früher war eine Reise in 80 Tagen um die Welt eine Sensation. Heute schaffen wir es in weniger als 24h.

        Und jetzt möchtest du ernsthaft behaupten, dass der einzige Weg an der Börse Geld zu verdienen darin besteht über Jahrzehnte lang „geduldig abzuwarten“?

        Ich habe das schon in vielen Artikeln diskutiert, aber leider ist es schwer hier durch die verbreitete Denke vorzustoßen.

        Natürlich kannst du über 30 Jahre an der Börse anlegen und wirst relativ wahrscheinlich auch damit ein Vermögen bilden. Aber überlege doch bitte, was die Strategie dahinter ist? Du sitzt hier einfach nur mehrere Börsenzyklen aus und verteilst erhöhst den Anteil positiver Börsenjahre (weil statistisch eben mehr Jahre positiv als negativ Enden).

        Es gibt aber eben nicht nur diesen einen Weg um positive Renditen an der Börse zu generieren sondern noch andere. Was wäre denn, wenn du immer genau dann positive Renditen erzielst, wenn sich der Markt z. B. nicht stärker als 10 % in irgendeine Richtung bewegt? Dann sieht die Verteilung der „Gewinnerjahre“ für dein Portfolio einfach anders aus.

        Und jetzt stell dir noch vor, dass du nur 1 Prozent verlierst, obwohl der Markt 11 Prozent gefallen ist (um beim Beispiel zu bleiben). Klingt das so schlecht?

        Ich habe die Märkte lang genug beobachtet, die meiste Zeit passiert dort einfach nichts. Sicher kennst du die Statistik, wie deine Rendite aussehen würde, wenn du die besten X Börsentage nicht investiert gewesen wärst?

        Ich möchte dich einfach ermutigen, dich auf Alternativen einzulassen.

    • Hi Stefan, im deutschen Raum ist die Auswahl leider extrem klein, englische Bücher gibt es deutlich mehr. Für den Einstieg hilft dir eigentlich jedes Buch weiter, um die Grundlagen zu verstehen, ich habe mit Jens Rabe gestartet (Buchbesprechnung). Das, was am Ende aber wirklich wichtig ist, erklärt dir in Büchern niemand: Wie du eine ordentliche Handelsstrategie findest, mit der du arbeiten kannst. Hier bieten Jens Rabe und das Optionsuniversum zwei unterschiedliche Ansätze, mit denen man ganz gut starten kann — allerdings nur in ihren bezahlten Seminaren…

  12. Hallo Rico,
    Du kennst Dich mit dem Thema Optionen definitiv besser aus als ich, aber wenn Du sagst:
    „9 % erwartete Rendite pro Jahr sind mir zu wenig.“
    Dann bedeutet das für mich, dass Du mit dem Optionshandel ein höheres Risiko eingehst. Denn mehr Rendite bei geringerem Risiko gibt es nicht. Du kannst also schneller ans Ziel kommen, oder eventuell gar nicht. Und dann sind wir wieder beim Thema: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“
    Du wirst also bei Deiner neuen Strategie auch eine gehörige Portion Glück benötigen, bei der alten Strategie hast Du lediglich Sitzfleisch benötigt.

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