Wer beobachtet, welche Menschen in unserem Land reich sind, wird erkennen, dass es sich nur selten um einfache Angestellte handelt. Die meisten Menschen, die sich erfolgreich ein Vermögen aufgebaut haben, sind Unternehmer oder Investoren. Sie haben entweder selbst ein Unternehmen gegründet oder haben ein Unternehmen für viel Geld gekauft und erfolgreich in eine Geldmaschinen verwandelt. Wenn du dir ein Vermögen aufbauen willst, solltest du von diesen Reichen lernen. Denn nur als Unternehmer oder Investor wird großer Reichtum erst möglich!

Warum? Weil Unternehmer und Investoren nicht mehr selbst für Geld arbeiten müssen. Sie lassen andere für sich arbeiten und verdienen an jeder dieser Arbeiten ein Stück mit.

Während Angestellte in ihrer Arbeitszeit nur einen bestimmten Lohn erarbeiten können, verdienen erfolgreiche Unternehmer an jeder Stunde ihrer Angestellten mit. Je mehr Angestellte für sie arbeiten, desto mehr können sie verdienen. Da sie nun nicht mehr selbst arbeiten müssen, können sie sogar dann Geld verdienen, wenn sie selbst etwas anderes tun!

Letztendlich haben sie sich auf diese Weise eine Geldmaschine erschaffen, die dem Besitzer jede Stunde, jeden Tag, jeden Monat im Jahr zusätzliches Geld produziert.

Doch bis es so weit ist, müssen auch die Unternehmer viel Geld und Arbeit investieren. Der Aufbau eines eigenen Unternehmens ist nicht einfach und viele scheitern daran. Bis die Geldmaschine tatsächlich von allein arbeitet, können viele Jahre vergehen. Mancher Chef bleibt sogar dauerhaft in seinem Unternehmen gefangen.

Dass man aber auch als Angestellter ein Vermögen aufbauen kann, will ich in diesem Artikel zeigen. Auch Angestellte können von diesen Geldmaschinen zu profitieren.

Geldmaschinen selber bauen

Obwohl es so schwer ist, ein starkes und profitables Unternehmen aufzubauen, gelang dieses Meisterwerk einigen Unternehmern tatsächlich sehr erfolgreich. Die wohl erfolgreichsten Unternehmen kennen wir heute unter den Namen McDonalds, Microsoft oder Coca Cola.

Allein Coca Cola hat 2013 jeden Tag einen Gewinn von fast 22 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Apple hat jeden Tag einen Gewinn von über 100 Millionen US-Dollar pro Tag erwirtschaftet.

Aktien sind Wertpapiere, die eine Stück vom Unternehmen repräsentieren. Wer sich eine Aktie von Coca Cola, Microsoft, MC Donalds oder Apple kauft, besitzt ein Stück dieses riesigen Unternehmens. Beides sind echte Geldmaschinen, die jedes Jahr einen Gewinn in Milliardenhöhe erwirtschaften.

Wie vielen Menschen auf dieser Welt ist es realistisch möglich, ebenfalls derart gute Unternehmen aufzubauen? Selbst ein gut funktionierendes Unternehmen, dass jedes Jahr eine Million Euro Gewinn erwirtschaftet, ist nicht leicht aufzubauen. Entweder es fehlt an Kapital, an Wissen, an personal oder an den notwendigen Erfahrungen.

Wäre es also nicht viel besser, sich an Unternehmen zu beteiligen, die schon nachweislich Erfolg hatten?

Man könnte sich dadurch viel Schweiß und Energie ersparen und gleichzeitig das Risiko senken, dass das Unternehmen nie profitabel wird — wie über 90 Prozent aller Unternehmensgründungen.

Geldmaschinen kaufen

Da hoch profitable Unternehmen wie Coca Cola, Microsoft, Apple oder MC Donalds viele Milliarden Euro wert sind, hat man sie in viele kleine Stück geteilt. Jedes dieser Stücke stellt einen Anteil am Unternehmen dar — eine Aktie.

Der erfolgreiche Unternehmer hat so den Vorteil, einen Teil des Unternehmens verkaufen zu können und sich den Wert in Geld auszahlen zu lassen. Andere haben dadurch gleichzeitig die Chance, sich mit geringem Kapitaleinsatz an großen und starken Unternehmen zu beteiligen und als Investor selbst von den Gewinnen zu profitieren.

Es gibt sogar einen weiteren Vorteil: Man kann sich an mehreren starken Unternehmen beteiligen und muss nicht sein gesamtes Vermögen auf einmal riskieren.

Wer Aktien kauft, überspringt also nicht nur den mühsamen Weg, ein profitables Unternehmen aufzubauen. Wer Aktien kauft, kann sogar im Gegensatz zum Gründer seine Abhängigkeit von diesem Unternehmen beliebig steuern. Während Unternehmen am Anfang nur selten eine Alternative zu ihrem Geschäft haben und ihr überleben vom Erfolg abhängt, können Investoren beliebig viele verschiedene Unternehmen kaufen und damit das unternehmerische Risiko deutlich senken.

Unbegrenzte Geldmaschinen-Auswahl durch Aktien

Aktien stellen die einfachste Möglichkeit dar, sich an Unternehmen zu beteiligen — und damit auch an ihren riesigen Gewinnen. Häufig wird dieser Gewinn in Form einer Dividende an die Besitzer der Unternehmen — die Aktionäre — direkt auf ihre Konten ausgezahlt.

Um reich zu werden und Vermögen zu bilden, geht es letztendlich um nichts anderes, als sich möglichst viele Anteile dieser Geldmaschinen zu sichern.

Warum gelingt diese Strategie aber nur wenigen?

Bist du Trader oder Investor?

Nicht alle Unternehmen sind profitable Geldmaschinen. Wie bereits erwähnt, werden über 90 Prozent der Unternehmen nicht profitabel werden und frühzeitig scheitern. Doch auch von diesen Unternehmen kann man natürlich Anteile erwerben.

Wenn du ein Trader bist, spekulierst du auf die kurzfristige Preisbewegungen einer Aktie. Da du nicht vor hast, die Aktien länger zu halten, kann dir grundsätzlich egal sein, ob das Unternehmen eine Geldmaschine ist oder nicht. Tatsächlich versuchen die meisten Trader gar nicht erst, die Qualität eines Unternehmens einzuschätzen.

Investoren betrachten Unternehmen hingegen als gesamtes System. Ihnen sind kurzfristige Kursschwankungen relativ egal, weil sie wissen, dass wahre Geldmaschinen einen Vermögenswert darstellen, den man nur ungern wieder verkauft, wenn man einmal die Chance hatte, ihn günstig zu ersteigern.

Um erfolgreicher Investor zu sein, wirst du also zwei Aufgaben lösen: Zunächst gilt herauszufinden, welche Unternehmen überhaupt gut funktionieren und profitabel sind. Im zweiten Schritt gilt es nun, von diesen Unternehmen möglichst günstig Anteile zu kaufen.

Diese zwei Elemente bilden die Basis jeder erfolgreichen Investment-Strategie.

7 KOMMENTARE

  1. Hi Rico,
    bin leider erst heute auf Deinen Blog gestoßen. Wirklich tolle Artikel!
    Chapeau! Freue mich mehr von Dir zu lesen.

    Viele Grüße,
    Patrick

  2. Hallo Rico,

    dem kann ich mich nur anschließen. Speziell Deine Artikel zum Thema Optionen finde ich sehr interessant. Damit hatte ich bis dato keine Berührungspunkte, jedoch sind Deine Erläuterungen dazu auch für Unwissende in diesem Thema sehr gut aufbereitet.

    Beste Grüße,
    Elmar

  3. Hallo Rico,

    dein Artikel zeigt schön, wie man auch als Privatanleger am Erfolg starker Unternehmen teilhaben kann. Meine persönliche Anlagestrategie verfolge ich zu 70 Prozent als Investor und zu 30 Prozent als Trader. Viel Erfolg beim Identifizieren der einträglichsten Geldmaschinen 😉 Gruß, Manuel

  4. Hallo Rico,

    bin gerade auf deine Seite gestoßen und bin wirklich beeindruckt, sehr viele gute und interessante Informationen. Ich habe seit ein paar Wochen auch eine eigene Seite auf der ich mich mit dem Thema finanzielle Freiheit beschäftige, den ich habe das selbe Ziel wie du.
    Ich setze dabei auf viele verschiedene passive Einkommensquellen. Darunter sind unter anderem Aktien, Devisenhandel und eben der Blog den ich gerade aufbaue. Ich bin noch ziemlich am Anfang aber ich kenne meine Ziele und arbeite nun an der Umsetzung.
    ich würde mich freuen wenn du auch mal auf meiner Seite vorbei schauen würdest.

    Gruß
    Salva

  5. So sehe ich das auch. Meine Unternehmensbeteiligungen sind Geldmaschinen oder – wie Tim Schäfer sagt – Dividendenmaschinen. Die Maschinerie ist bei mir schon gut geölt; ich bekomme knapp 300 € netto pro Monat durchschnittlich. Das spürt man mittlerweile schon.

  6. Ich bin ein großer Anhänger von ETF-Sparplänen. Dort kann man bereits ab 25 Euro monatlich einsteigen und es fleißen bis zu 100 Prozent des Sparbeitrages in die Geldanlage. Bei mehreren Direktbanken sind noch nicht einmal Ordergebühren fällig. Die einzigen Kosten, die bei einem solchen ETF-Sparplan anfallen, sind die Verwaltungskosten in Höhe von 0,2 bis 0,5 Prozent des Fondsvermögens. Fondssparpläne sind völlig flexibel und man kann die Sparrate jederzeit an veränderte Einkommensverhältnisse anpassen. Darüber hinaus ist die passive Anlagestrategie mit ETFs einer aktiven Anlagestartegie in der Regel überlegen, wobei es natürlich Ausnahmen gibt, die aber meist eher mit Glück als Können zu tun haben. Insgesamt bin ich ein großer Fan von ETFs und einer langfristigen Buy-and-Hold-Strategie. Was halten Sie von ETFs, Rico?

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